Angst vor Hypnose?

Für viele Menschen bedeutet es schon eine große Überwindung, sich in eine Therapie zu begeben. Man meint sich damit einzugestehen: „Mit mir stimmt etwas nicht.“ Dabei ist wahrscheinlich genau das Gegenteil der Fall. Ich denke, alles ist in bester Ordnung mit jemandem, der ein Thema in seinem Leben bewältigen oder ein Problem lösen will und dafür eine Beratung in Anspruch nimmt, sobald er merkt, dass es allein nicht oder nicht so gut vorwärts geht. Siehe hierzu auch den Abschnitt „Therapieverfahren“

Und dann auch noch Hypnose! Ich hoffe durch die Beantwortung der folgenden typischen Fragen die möglicherweise verbleibenden Bedenken zu zerstreuen. Wenn Sie mögen, schauen Sie gern auch mal in meinen Text über Hypnose.

FAQ (Frequently Asked Questions)

Bin ich dem Hypnotiseur willenlos ausgeliefert?
Sie sind nicht willenlos! Die Tiefe der Trance ist abhängig von Ihrem Vertrauen. Das kritische Bewusstsein schläft nicht so vollständig ein, dass Sie nicht merken würden, wenn Suggestionen gegeben werden, die Sie offensichtlich nicht wollen.
Werde ich die Kontrolle über mich verlieren?
Zur Hypnose gehört zwar, dass man sich wenigstens ein bisschen fallen lassen kann. Und wenn die Angst vor Kontrollverlust zu groß ist, ist Hypnose für Sie vielleicht nicht das Richtige. Dann kann ich Ihnen auch noch andere Formen für Ihr Selbstmanagement, Motivation oder Zielfindungsstrategien usw. anbieten.
Erzähle ich in der Hypnose möglicherweise etwas, das ich eigentlich lieber für mich behalten möchte?
Sehr wahrscheinlich ist dies nicht der Fall, da ich meine Klienten in der Hypnose nur über Themen befrage, die vorher abgesprochen sind. Manchmal erzählt man anderen - auch wenn man nicht in Hypnose ist! - etwas, das man im Nachhinein lieber nicht erzählt hätte. Falls dennoch so etwas passiert: Jeder Therapeut unterliegt der Schweigepflicht!
Werde ich abhängig vom Therapeuten?
Sie können nicht abhängig werden, da es in der Hypnosetherapie wie in jeder Therapie immer darum geht - oder gehen sollte, die eigenen Ressourcen oder Selbstheilungskräfte zu aktivieren - und nicht die des Therapeuten. Sollten Sie das Gefühl haben, der Therapeut therapiert sich selbst an Ihnen oder baut sein Ego an Ihnen auf, dann sind Sie wahrscheinlich bei der falschen Adresse.
Werde ich vielleicht in die Arme einer religiösen oder politischen Sekte getrieben?
Zwar fließt die Weltanschauung des Therapeuten in die Therapie mit ein. Das ist ja gar nicht anders denkbar. Aber politische und religiöse Themen sind nur dann von Belang, wenn sie als Ressource für den Fortschritt zur Lösung des Problems dienen und mit der Weltanschauung des Klienten harmonieren. Wenn ein Therapeut versucht, Ihnen teure Schulungen, Seminare oder jahrelange Therapien aufzuschwatzen, halten Sie Abstand. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie das Gefühl haben, der Therapeut versucht, Ihnen Defizite anzudichten, die nur mit seiner Methode gebessert werden können (oder Ähnliches).
Woran merke ich, ob ich in Hypnose bin?
Meistens merkt man das gar nicht. Das Bewusstsein ist stets der Meinung, es sei hellwach und munter. Im Nachhinein kann man merken, dass man in Hypnose war, wenn man sich nicht mehr so ganz genau an alles erinnert, was gesagt worden ist, oder wenn einem die Hypnosesitzung viel kürzer vorkam als sie tatsächlich war, oder wenn man zwischendurch vollkommen vergessen hat, wo man eigentlich ist.
Ich habe noch weitere Fragen ...
Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an.